Ausgangslage

Die Versorgungslücken sind belegt – aber nur im Aggregat sichtbar

Bevölkerungsstudien mit gemessenem Blutdruck und internationale Berichte vergleichen tatsächliche mit dokumentierter Versorgung. Sie belegen die Lücken – als Durchschnittswerte. Für gezielte Interventionen reicht das nicht.

Identifikation
rund 36 %

der Erwachsenen zwischen 30 und 79 Jahren in Deutschland haben Bluthochdruck – etwa 20 Millionen Menschen.2

Frühdiagnose
jede 5. Person

weiß nichts von der eigenen Erkrankung – Hypertonie verläuft symptomlos.2

Leitlinienadhärenz
jede 10. Person

mit gestellter Diagnose wird nicht behandelt.2

Pfad & Therapietreue
etwa die Hälfte

der Menschen mit Hypertonie in Deutschland ist kontrolliert eingestellt.12 Weltweit war 2024 weniger als jede fünfte der 1,4 Milliarden Betroffenen ausreichend kontrolliert.34

Warum das zählt: Erhöhter Blutdruck gilt als Ursache für rund 54 % aller Schlaganfälle und 47 % aller Fälle ischämischer Herzkrankheit.1 Hinter den Prozentpunkten stehen damit vermeidbare Schlaganfälle und Herzinfarkte – und Menschen, die länger als nötig ohne die passende Therapie bleiben.

Zur Einordnung: Deutschland zählt in der internationalen Vergleichsanalyse zu den Ländern mit den höchsten Behandlungs- und Kontrollraten.4 Auch gut aufgestellte Systeme erreichen also nur etwa die Hälfte der Betroffenen im Zielbereich – die Lücke ist kein deutsches Sonderproblem, sondern ein strukturelles.

Was der Durchschnitt verdeckt. Ein Durchschnittswert sagt, dass eine Lücke existiert. Verknüpfte Behandlungs-, Labor- und Mortalitätsdaten sagen, wo sie entsteht, wen sie trifft und was sie kostet: reale Behandlungsverläufe, Therapiewechsel, die Zeit bis zur Blutdruckkontrolle und der Bezug zu Ereignissen und Mortalität – longitudinal und je Kohorte statt als Landesmittelwert. Erst damit lässt sich eine Intervention dimensionieren: Wie groß ist die adressierbare Gruppe, an welcher Stufe des Pfades bricht die Versorgung ab, und welcher Effekt ist realistisch?

Wie groß diese Streuung ist, zeigt eine Auswertung von Routinedaten aus 89 englischen Hausarztpraxen: Zwischen der schwächsten und der stärksten Praxis lag ein mehr als zehnfacher Unterschied in der Wahrscheinlichkeit, den Hypertonie-Qualitätsindikator zu erreichen – und der größte Teil dieser Streuung ließ sich nicht durch die routinemäßig erfassten Patienten- oder Praxismerkmale erklären.6 Eine deutsche Routinedatenanalyse kommt zum gleichen Bild: Bis zu 80 % der Unterschiede in den Qualitätsindikatoren gingen dort auf die einzelne Praxis zurück – allerdings auf Basis von nur acht Praxen.5 Genau diese Streuung verschwindet in jedem Mittelwert – und mit ihr der Ansatzpunkt für jede gezielte Maßnahme.

Drei Optionen

Drei Use-Cases, drei Ansatzpunkte im Behandlungspfad

Die drei Use-Cases verbessern die Versorgungssituation an unterschiedlichen Stellen des Behandlungspfades. Weil sie gezielt dort ansetzen, wo Versorgung tatsächlich abbricht, wirken sie nicht nach dem Gießkannenprinzip: Ressourcen des Systems – Praxiszeit, Diagnostik, vermeidbare Hospitalisierungen – werden dort eingesetzt, wo sie den größten Effekt haben, und an anderer Stelle eingespart. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell und mit welchem Aufwand sie umsetzbar sind.

01 · Identifikation

Care-Gap-Landkarte

Verknüpfte Real-World-Daten – Behandlungs-, Labor- und Mortalitätsdaten in einem einheitlichen Datenmodell – zeigen anonymisiert und prozessnah, wo, bei wem und wann Versorgung abbricht. Ergebnis: Heatmap und Kohorten-Dashboard statt Durchschnittswert.

Wirkung im Pfad: priorisiert und dimensioniert jede weitere Maßnahme – und ist damit Voraussetzung dafür, Interventionen überhaupt gezielt zu setzen.

Risiken: Datenqualität und Repräsentativität (Panel-Bias)14, begrenzte Datenverfügbarkeit in Deutschland, DSGVO-Anforderungen, Korrelation ist keine Kausalität.

02 · Entscheidung

Klinische Entscheidungsunterstützung (CDSS)

Leitliniennahe Empfehlungen und risikostratifizierte Signaturen im Praxissystem – am Punkt der Therapieentscheidung.8 In einem cluster-randomisierten Versuch in der chinesischen Primärversorgung (n = 12.137) erhöhte ein leitlinienbasiertes CDSS den Anteil leitlinienkonformer Therapie um 15,2 Prozentpunkte.7

Wirkung im Pfad: stärkster inhaltlicher Hebel auf die Behandlungsqualität – direkt an der Stelle, an der die Therapie festgelegt wird.

Risiken: MDR und Hochrisiko-KI nach EU AI Act15, Haftungs- und Vergütungsfragen, fragmentierte Systemlandschaft, Automation Bias. Die Studienlage stammt aus einem anderen Versorgungssystem und ist nicht unbesehen übertragbar.

03 · Adhärenz

Telemonitoring & Coaching

Blutdruck-Selbstmessung mit Eskalationslogik und patientennahe Begleitung schließen die Lücke zwischen den Praxiskontakten – dort, wo Therapietreue tatsächlich entschieden wird.

Wirkung im Pfad: hält Patient:innen im Zielbereich und verhindert stille Abbrüche – die Stufe, an der die meisten Menschen verloren gehen.

Risiken: MDR, Eskalationslogik als Hochrisiko-KI, Personenbezug, Selektionsbias, Personalaufwand, offene Erstattungsfrage.

Bewertung

Sieben Umsetzungskriterien für die Bewertung von Use-Cases und eine Priorisierung

Jeder Use-Case wird auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet und gewichtet. Wirkung und Realisierbarkeit wiegen am schwersten; die regulatorischen Anforderungen gehen als eigenes Kriterium ein, damit sie sichtbar bleiben, statt die Diskussion zu dominieren.

Impact finanziell 20 % Umsetzbarkeit 20 % Impact qualitativ 15 % Time-to-Value 15 % Regulatorische Anforderungen 15 % Strategischer Fit 10 % Ethik & Akzeptanz 5 %
Zuerst stehen qualitativ hochwertige Daten Am Anfang steht die Darstellung der Versorgungssituation mit Real-World-Daten – zum Beispiel in einer Care-Gap-Landkarte. Sie erreicht in dieser Bewertung den höchsten gewichteten Gesamtscore, mit Bestwerten bei Umsetzbarkeit, Time-to-Value und regulatorischen Anforderungen.
  • Sie ist der Enabler: Erst eine belastbare Datenbasis macht die beiden anderen Use-Cases bewertbar und den Business Case tragfähig – man muss die Lücke sehen und beziffern, bevor man sie gezielt schließt.
  • Die Datenqualität entscheidet dabei über alles Weitere: Vollständigkeit, Repräsentativität und Kodierqualität bestimmen, ob aus einer Auswertung eine Entscheidungsgrundlage wird oder ein Artefakt.14
  • Die Entscheidungsunterstützung hat den größten Einzeleffekt auf die Versorgungsqualität – die Regulatorik verschiebt aber das Wann, nicht den strategischen Fit.
  • Frühe, vorzeigbare Ergebnisse schaffen Vertrauen, bevor in die regulatorisch aufwändigen Bausteine investiert wird.
Der konkrete Start

Was in den ersten Monaten passiert

Ein Vorhaben dieser Art beginnt nicht mit einer Plattform, sondern mit einer präzisen Datenanfrage und einem geklärten Compliance-Weg. Drei Schritte reichen, um zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage zu kommen.

Monat 1

Scoping & Zugang

Zieldefinition und Bewertungskriterien festlegen, die fachlichen Fragen abstimmen, die Datenanfrage formulieren und den Compliance- und Datenschutzprozess durchlaufen.

Ab Monat 2

Aufbau

Care-Gap-Dashboards nach Region, Segment und Komorbidität aufbauen – und vor jeder Interpretation Datenqualität, Vollständigkeit und Repräsentativität prüfen.14

Nach drei Monaten

Bewertung & Entscheidung

Bezifferte Care-Gap-Landkarte, geprüfte Erfolgskriterien und eine Entscheidungsvorlage: Datenbasis stärken, eine Intervention aufsetzen – oder begründet lassen.

Erfolgskriterium ist nicht das Dashboard, sondern eine Entscheidung: Wo lohnt sich eine Intervention, wie groß ist die betroffene Gruppe – und ist die Datenbasis gut genug, um darauf aufzubauen?

Datenschutz und Governance gehören in den ersten Schritt, nicht in den letzten

Eine Care-Gap-Landkarte arbeitet mit anonymisierten Versorgungsdaten ohne Einzelfallbezug und ohne medizinische Zweckbestimmung: keine Diagnose, kein Monitoring, keine Therapieempfehlung. Verarbeitung und Speicherung finden in einem europäischen Datenraum statt, die Interpretation der Ergebnisse bleibt unter menschlicher Aufsicht. Die rechtliche Grundlage der Sekundärnutzung regeln der Europäische Gesundheitsdatenraum und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz.16

Dazu gehört die Kehrseite: Anonymisierung begrenzt die Granularität und schließt jede individuelle Ansprache aus. Wer einzelne Patient:innen adressieren will, braucht einen anderen Weg – und eine andere rechtliche Grundlage. Genau diese Abgrenzung entscheidet, ob ein Vorhaben schnell umsetzbar bleibt oder zum regulatorischen Großprojekt wird.

Digitale Roadmap

Sehen → Versorgen → Entscheiden

Die drei Use-Cases sind keine konkurrierenden Projektideen, sondern zeichnen eine digitale Roadmap der Hypertonieversorgung: mit jeder Stufe wachsen Datenreife und klinische Wirkung, und jede Stufe schafft die Datenbasis für die nächste.

01 · Sehen

Sichtbarkeit schaffen

Care-Gap-Landkarte: die Lücken mit RWD nach Region, Segment und Komorbidität quantifizieren und den Business Case belastbar machen – schnell und ohne Medizinprodukte-Zulassung.

02 · Versorgen

Versorgung operativ verbessern

Telemonitoring und Coaching: mit patientengenerierten Daten die Kontrolle zwischen den Praxiskontakten verbessern – Versorgungssteuerung nahezu in Echtzeit.

03 · Entscheiden

Regulierte Entscheidungsunterstützung

CDSS und lokal trainierte Risiko-Signaturen: erklärbar und quellenbasiert, finale Freigabe beim Menschen – erst auf einer belastbaren Datenbasis sinnvoll.

Closing the Loop: Gemessene Outcomes fließen zurück in die Priorisierung. Aus der Roadmap wird eine geschlossene Versorgungsdatenkette – das Fundament einer ergebnisorientierten Versorgung.

Dahinter steht eine größere Bewegung: Die digitale Abbildung des Versorgungspfades mit RWD wird zunehmend wichtiger, und mit ihr die Evidenzgenerierung entlang des gesamten Pfades – nicht mehr nur zum Zulassungszeitpunkt, sondern durchgehend in der Versorgungsrealität. Eine so datengetriebene Versorgung kann die Qualität deutlich verbessern, weil sie Wirkung messbar macht und Ressourcen dorthin lenkt, wo sie tatsächlich Outcomes verändern.

Der größere Kontext

Entwicklungslinien der datengetriebenen Versorgung

In den Analysen der großen Beratungshäuser verschiebt sich Real-World-Evidenz von einer Datenquelle zu einem strategischen Vermögenswert – von nachgelagerter Evidenz zur laufenden Grundlage von Versorgungs- und Portfolioentscheidungen.910 Vier Kräfte treiben diese Entwicklung; sie erklären, warum eine Care-Gap-Landkarte mehr ist als ein Dashboard-Projekt.

Regulatorik

Real-World-Evidenz geht zunehmend in Zulassungseinreichungen ein – für Label-Erweiterungen und Sicherheitsnachweise.10

Kostenträger

Payer fragen den realen Versorgungsnutzen nach, nicht nur die Studienwirksamkeit – bei zugleich hohem Kostendruck.9

Personalisierung

Patientengruppen jenseits kontrollierter Studien verstehen: Subpopulationen, Non-Responder, Therapieabbrüche.13

KI & GenAI

Große Datenmengen werden schneller und günstiger auswertbar – Evidenzgenerierung wird skalierbar.12

Wie ernst der Markt diese Verschiebung nimmt, zeigen die Erhebungen der großen Beratungshäuser. Die Zahlen stammen aus Branchenbefragungen und Schätzmodellen, nicht aus peer-reviewter Forschung – sie beschreiben eine Richtung, keine gesicherte Wirkung:

96 % der befragten Biopharma-Unternehmen halten Real-World-Daten und -Evidenz für sehr wichtig oder geschäftskritisch; ebenso viele erwarten steigende Investitionen.12
> 300 Mio. USD jährlich könnte ein durchschnittliches Top-20-Pharmaunternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette erschließen, wenn es fortgeschrittene RWE-Analytik konsequent einsetzt (Schätzung, 3–5 Jahre).9
80 % der befragten Führungskräfte erwarten, dass generative KI die Erzeugung von Real-World-Evidenz bereits innerhalb eines Jahres deutlich verändert.12
56 % / 44 % erwarten durch GenAI in der Evidenzgenerierung geringere Kosten und Zeiten (56 %) beziehungsweise höhere Effizienz und Produktivität (44 %).12

Der Schritt von der Produkt- zur Patientenlogik gelingt nicht in einer Abteilung

Das richtige Mittel zum richtigen Zeitpunkt bei der richtigen Patientin – das ist der Schritt von einer produktzentrierten zu einer patientenzentrierten Logik.9 Im Unternehmen gelingt er nicht in einer einzelnen Abteilung: Die Beratungsanalysen führen den Erfolg solcher Vorhaben ausdrücklich auf interdisziplinäre Teams zurück – klinische Medizin, Epidemiologie, Analytik und Fachbereich gemeinsam statt getrennter Analysekulturen.13 Die Transparenz, die dabei entsteht, wirkt in beide Richtungen: Sie macht den Nutzen für jede beteiligte Funktion sichtbar – und verkürzt zugleich den Weg der Patientin zur bestmöglichen individuellen Therapie.

Business

  • Priorisierung von Care Gaps und Maßnahmen
  • Gemeinsame Datengrundlage mit Versorgern und Kostenträgern
  • Früh belastbare Ergebnisse, skalierbar ohne MDR-Aufwand
  • Größe und Struktur der betroffenen Gruppe beziffern

Medical

  • Versorgungsrealität und Unmet Need belegbar machen
  • Komorbiditäten und Sicherheitssignale im Versorgungsalltag
  • Leitliniennahe, publikationsfähige Versorgungsevidenz58
  • Grundlage für Studiendesigns

Digital

  • Skalierbare Daten- und Analyseplattform
  • Training eigener Modelle, Basis für weitere Use-Cases
  • Souveräner EU-Stack, einheitliches Datenmodell (FHIR)
  • Governance und menschliche Aufsicht von Anfang an

Der eigentliche Hebel liegt in der Zusammenarbeit: Wenn Fachbereiche, Versorger und Kostenträger auf dieselbe Datengrundlage schauen, lässt sich die Versorgung von morgen gemeinsam gestalten. Real-World-Daten und durchgängige Datenketten sind dafür die Voraussetzung.

Der Rechtsrahmen dafür entsteht gerade: Der Europäische Gesundheitsdatenraum und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz regeln die Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten und machen genau solche Auswertungen in den kommenden Jahren belastbarer planbar.16

Übertragbarkeit

Übertragbar ist die Methode, nicht das Krankheitsbild

Hypertonie dient hier als Beispiel, weil die Datenlage gut belegt und die Versorgungslücke groß ist. Die Logik funktioniert bei jeder Indikation und in jedem Kontext, in dem mehrere AI- und Digital-Ideen um dieselben Ressourcen konkurrieren: klinischen Nutzen, Umsetzbarkeit und regulatorische Anforderungen in einer Entscheidungsvorlage zusammenführen – und daraus eine Reihenfolge ableiten statt einer Wunschliste.

Genau hier liegt mein Arbeitsschwerpunkt: die Orchestrierung interdisziplinärer Teams und Abteilungen – Fachbereich, Medizin, Daten und Regulatorik an einen Tisch zu bringen, den richtigen Use-Case zuerst zu identifizieren, ihn gegen die regulatorische Realität zu prüfen und die Umsetzung bis zur Verankerung im Arbeitsalltag zu begleiten.

Was belegt ist – und was nicht. Belegt ist, dass Real-World-Daten Versorgungslücken sichtbar machen und dass ein leitlinienbasiertes CDSS in einer randomisierten Studie die Leitlinienadhärenz erhöht hat – in einem anderen Versorgungssystem. Dass eine datengetriebene Versorgung die Qualität insgesamt verbessert, ist plausibel und wird von Branchenanalysen gestützt, in dieser Form aber nicht belegt. Diese Unterscheidung gehört in jede Entscheidungsvorlage – sie entscheidet darüber, ob ein Vorhaben später an den eigenen Versprechen gemessen wird oder an dem, was es wirklich leisten kann.

Einordnung Es handelt sich hier um eine beispielhafte Fallstudie ohne Auftraggeberbezug. Keine Implementierung, keine regulatorische Bewertung im Einzelfall, keine Empfehlung für ein konkretes Produkt oder einen konkreten Anbieter und kein Ersatz für Rechts-, Fach- oder medizinische Beratung. Alle genannten Kennzahlen stammen aus den unten aufgeführten Quellen; Marktzahlen der Beratungshäuser sind Befragungs- oder Schätzwerte.
Literaturverzeichnis

Quellen

Abrufzeitpunkt: August 2026. Quellen 1–8 sind peer-reviewt oder institutionell, 9–14 sind Branchenanalysen, 15–16 Rechtsquellen.

  1. Neuhauser H, Thamm M, Ellert U. Blutdruck in Deutschland 2008–2011. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Bundesgesundheitsblatt. 2013;56:795–801. doi:10.1007/s00103-013-1669-6.
  2. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL. Bluthochdruck in Zahlen – Hintergrundinformationen. Verfügbar unter: hochdruckliga.de.
  3. World Health Organization. Global report on hypertension 2025: high stakes – turning evidence into action. Geneva: WHO; 2025. Verfügbar unter: who.int.
  4. NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC). Worldwide trends in hypertension prevalence and progress in treatment and control from 1990 to 2019: a pooled analysis of 1201 population-representative studies with 104 million participants. Lancet. 2021;398:957–980. doi:10.1016/S0140-6736(21)01330-1.
  5. Strumann C, Engler NJ, von Meissner WCG, Blickle PG, Steinhäuser J. Quality of care in patients with hypertension: a retrospective cohort study of primary care routine data in Germany. BMC Prim Care. 2024;25:54. doi:10.1186/s12875-024-02285-9.
  6. Willis TA, West R, Rushforth B, Stokes T, Glidewell L, Carder P, Faulkner S, Foy R. Variations in achievement of evidence-based, high-impact quality indicators in general practice: an observational study. PLoS One. 2017;12(7):e0177949. doi:10.1371/journal.pone.0177949.
  7. Song J, et al. Guideline based decision support system to improve hypertension treatment in primary care in China: cluster randomised controlled trial. BMJ. 2024;386:e079143. doi:10.1136/bmj-2023-079143.
  8. McEvoy JW, et al. 2024 ESC Guidelines for the management of elevated blood pressure and hypertension. Eur Heart J. 2024;45:3912–4018. doi:10.1093/eurheartj/ehae178.
  9. Champagne D, Devereson A, Pérez L, Saunders D. Creating value from next-generation real-world evidence. McKinsey & Company, Life Sciences Practice; 23. Juli 2020. Verfügbar unter: mckinsey.com.
  10. Deloitte Insights. Real-world evidence’s evolution into a true end-to-end capability. Deloitte Center for Health Solutions; 21. September 2022. Verfügbar unter: deloitte.com.
  11. Deloitte Insights. 2025 life sciences outlook. Deloitte Center for Health Solutions; 10. Dezember 2024. Verfügbar unter: deloitte.com.
  12. Converge™ by Deloitte. Real-world evidence and Generative AI: a powerful platform for innovation. 2025 RWE Benchmark Survey. 2025. Verfügbar unter: deloitte.com.
  13. Anagnostopoulos C, Champagne D, Devereson A, Huijskens T, Macak M. Generating real-world evidence at scale using advanced analytics. McKinsey & Company, Life Sciences Practice; 15. März 2022. Verfügbar unter: mckinsey.com.
  14. Anagnostopoulos C, Devereson A, El Turabi A, Pereira Arias E, Westra A. Real-world data quality: what are the opportunities and challenges? McKinsey & Company, Life Sciences Practice; 5. Januar 2023. Verfügbar unter: mckinsey.com.
  15. Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union. Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) und Verordnung (EU) 2017/745 (MDR). Amtsblatt der Europäischen Union. Verfügbar unter: digital-strategy.ec.europa.eu.
  16. Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union. Verordnung (EU) 2025/327 über den europäischen Raum für Gesundheitsdaten (EHDS); Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG), BGBl. 2024 I Nr. 102. Verfügbar unter: eur-lex.europa.eu.
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